Konzept

INKLUSION

Die Peter-Härtling-Schule ist eine Schule, für die das Thema Inklusion einen besonderen Stellenwert hat. In den Klassen befinden sich etwa ein Drittel Kinder mit (sonderpädagogischem) Förderbedarf und etwa zwei Drittel Regelkinder. Die Schülerinnen werden inklusiv unterrichtet. Inklusion bedeutet an der Peter-Härtling-Schule: Es ist normal, verschieden zu sein. Deshalb wird in allen Gruppen individuell und inklusiv miteinander gearbeitet. Vor allem an Projekttagen arbeiten Schülerinnen aller Jahrgangsstufen miteinander, unterstützen sich, profitieren und lernen voneinander. Die Kinder lernen so an der Sache, eignen sich Wissen an und lernen im sozialen Miteinander. Es werden Rücksichtnahme, Unterstützung von Mitschüler*innen, um Hilfe bitten oder Hilfe anbieten bzw. Hilfe annehmen, aktiv eingeübt und trainiert.

Unterstützt werden alle Kinder stets von ihrer Lehrkraft, den Schulbegleiterinnen und FSJlerninnen bzw. Praktikanten*innen.

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JÜL (JAHRGANGSÜBERGREIFENDES LERNEN)

In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JÜL) lernen die Schüler*innen von- und miteinander. Gerade in Gruppen mit größerer Alters- und Entwicklungsvarianz lernen die Kinder, sich gegenseitig zu unterstützen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Dies fördert kommunikative und soziale Kompetenzen.

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INDIVIDUELLES LERNEN UND DIFFERENZIERUNG

Jedes Schulkind soll nach seinen individuellen Bedürfnissen, Stärken und Interessen lernen dürfen. Jedes darf in seinem eigenen Tempo, an den individuell anstehenden Themen arbeiten. Sowohl bei der Auswahl von Lehrwerken und Lehrmaterialien, als auch bei der Anforderung an den Einzelnen wird mit großer Sorgfalt darauf geachtet, dass jedes nach den eigenen Möglichkeiten gefördert und gefordert wird.
Ziel ist es, den Kindern, ohne Über- oder Unterforderung, eine positive Lernatmosphäre zu bieten, in der sie Freude am Lernen entdecken, entwickeln und erhalten können.
Jedes Kind – mit Behinderung, ohne Behinderung, mit unterschiedlichen Begabungen – auch Hochbegabung – und Interessen, aus unterschiedlichen Herkunftsländern, mit unterschiedlichen Muttersprachen etc. – wird so angenommen, wie es ist und daraus resultierend so gefördert und gefordert, wie es individuell sinnvoll und nötig ist.

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HANDLUNGSORIENTIERUNG

Besonders in der Eingangsklasse und den Klassen 1 /2, aber auch in den Jahrgängen 3 /4 wird auf handlungsorientierte Lernerfahrungen Wert gelegt. Dies umfasst z.B. die rhythmische Darstellung von Zahlen, das Erlaufen von Buchstaben, das Hüpfen von Silben oder auch die Darstellung von Längeneinheiten mit geeigneten Maßeinheiten, aber auch den gezielten Einsatz und die Nutzung von Materialien zum Verdeutlichen der Lerninhalte.

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LERNEN LERNEN

In enger Begleitung mit den Lehrer*innen, lernen die Kinder Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen. Das eigene Lernverhalten wird täglich reflektiert, verschiedene Lernwege werden ausprobiert und letztlich die eigenverantwortliche Arbeitsplanung angebahnt.

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UNTERRICHTSFÄCHER UND LEHRMATERIALIEN

Dem Unterricht an der Peter-Härtling-Schule liegen die vom hessischen Kultusministerium herausgegebenen Bildungsstandards, der Rahmenplan sowie der Bildungs- und Erziehungsplan von 0 – 10 zugrunde.
Alle Schüler*innen haben jeden Tag verlässlich von 8.00 bis 13.00 Uhr Unterricht (das entspricht 25 Zeitstunden Unterricht/Woche) und werden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Ethik, Kunst, Musik, Sport und Englisch (ab Klasse 3) unterrichtet. Der Unterricht wird von Montag bis Donnerstag nach festen Stundenplänen erteilt und ergänzt durch die freitags stattfindenden Projekttage, an denen sich die Kinder fächerübergreifend v.a. mit sachunterrichtlichen Themen oder Fragestellungen beschäftigen. Nach Bedarf bzw. auch Vorgaben wird der Stundenplan um verschiedene Einheiten, wie z.B. praktische Bildung, Motorik, Verkehrsschulung, Sprachkompetenztraining oder Sozialkompetenztraining individuell erweitert.

An der Peter-Härtling-Schule wird allgemeingültiges Lehrmaterial verwendet, das ebenfalls an öffentlichen Grundschulen eingesetzt wird. Sämtliche Lehrwerke sind geprüft, anerkannt und stimmen mit den Vorgaben des Landes Hessen überein.

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PROJEKTTAG MIT PRÄSENTATIONSKREIS

In verschiedenen Projekten und konkreten Angeboten werden Themenfelder des (Sach-) Unterrichts mit der Praxis verzahnt. Grundsätzlich wird hier die Möglichkeit geschaffen, konkreten Fragen aus dem Alltag, der Schule und dem Unterricht nachzugehen und diese ggf. vor Ort zu erfahren und zu klären.

Mit entsprechend vorbereitetem Material oder auch durch sich daraus entwickelnde Fragestellungen wird intensiv einen ganzen Vormittag lang an einer bestimmten Thematik gearbeitet.

Besondere Lerngelegenheiten ergeben sich, wenn Kinder unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichen Vorkenntnissen gemeinsam an einem Projekt arbeiten können.

Im Sinne einer Öffnung der Schule nach außen ist der Projekttag auch für Besuche in Museen, Theater, anderen interessanten Einrichtungen und vielem mehr gedacht.

Der Präsentationskreis schließt die Auseinandersetzung mit einem Thema ab. Die Schülerinnen und Schüler stellen hier den Eltern und anderen Klassen individuelle Ergebnisse des Unterrichts vor und üben so zu zeigen, was sie zu diesem Thema gelernt haben.

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